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Briefing für Filmproduktion

Wenn dich News und Trends aus der Film- und Werbewelt sowie Video und Inbound Marketing interessieren und du gerne isst und reist, dann mach es dir schon mal gemütlich. Diese Themen und noch mehr sind nämlich in unserem Factory Blog Zuhause.

Briefing für Filmproduktion leicht gemacht

Schwaches Briefing, schwaches Ergebnis. Das wissen wir alle. Trotzdem passiert es viel zu oft, dass Briefs entweder nicht bzw. falsch verstanden oder überhaupt gleich unter den Teppich gekehrt werden. Schwerer Fehler. Vor allem beim Filmemachen. Damit deinem Werbefilm nicht dasselbe Schicksal wie dem neuen Aldi Logo blüht, haben wir zusammengefasst, welche Fragen man sich für einen erfolgreichen Prozess und ein erfolgreiches Ergebnis stellen sollte und wie man sich dabei für die richtige Filmproduktion entscheidet.

Schon der Ausgangspunkt des Filmes birgt eine Herausforderung in sich, die jedoch mit den richtigen Mitteln gemeistert werden kann. Film entsteht nun mal aus Bildern, deren Ursprung in den Köpfen von verschiedenen Menschen liegt. Damit das Ergebnis genau diese Bilder widerspiegelt, ist vor allem eines wichtig: Kommunikation. Und zwar gelungene.

Briefing_fuer_Filmproduktion.png(Zur erweiterten Ansicht klicken)

 

Partnersuche: Es soll der richtige sein

Gerade in Zeiten, in denen sowohl Agenturen als auch Kunden mit der Werbebranche hadern, sind Partner, die sich gegenseitig verstehen und sich auch die Zeit dafür nehmen, unglaublich wertvoll.

Während Wirtschaft und Konkurrenz ihr Übriges tun, um Druck zu machen und man dabei mit immer weniger, immer mehr schaffen soll, ist Zeit heiß begehrt: Keiner hat sie, alle wollen sie.

Was dazu führt, dass unklar formulierte Briefs eher die Regel als die Ausnahme sind. Davon ist nicht nur die Beziehung zwischen Agentur und Kunde betroffen. Diese schwammige Art der Kommunikation schwappt auch über zum Austausch zwischen Filmproduktion und Agentur.

Der Austausch machts aus

Betrachtet man das Problem von der anderen Seite, kommt man im besten Fall auf die Einsicht, dass sich Zeit nehmen oft Zeit spart. Vor allem in den ersten Phasen des Projekts, können einfachste Dinge, wie Fragen stellen, Wunder wirken. Tauscht man sich offen über Ideen, Ansprüche und Prozesse aus, bereitet man gleichzeitig der reibungslosen Zusammenarbeit den Weg. Ein gutes Briefing ist außerdem die halbe Miete für das Kick-off Meeting. 

Positiver Side-Effekt: Man lernt die Menschen mit denen man zusammenarbeitet kennen, was nicht nur einfach nett ist, sondern durch die daraus gewonnenen Einblicke auch dazu beiträgt, dass die Arbeit des Partners höher anerkannt wird.

Alles in allem baut sich so eine Beziehung auf, die sich auf Respekt und Vertrauen stützt - hervorragende Voraussetzungen für langfristige Kundenbeziehungen also. Und wer hat die nicht im Visier?

Was das Endprodukt angeht, braucht man eigentlich nicht zu erwähnen, dass sich reger Austausch, transparente Prozesse und Wertschätzung äußerst positiv darauf auswirken. Wenn man aber nicht weiß, worauf der andere Wert legt, kann man auch nicht darauf eingehen. Damit kommen wir zurück auf den springenden Punkt, der es sich zur Aufgabe macht, diese Unklarheiten aus der Welt zu schaffen: Das Briefing.

 

Was macht gutes Briefing aus?

Gutes Briefing leicht gemacht? Hier klicken und Vorlage verwenden:

Briefing_fuer_Filmproduktion.png

Was braucht das Briefing, um diese Aufgabe zu erfüllen? Welche Information soll der Filmproduktion mitgeteilt werden, damit die Zusammenarbeit wie geschmiert läuft und das Ergebnis den Vorstellungen aller Beteiligten entspricht.

Und wie kann schon beim Briefing erkannt werden, wer sich als Produktionspartner eignet und wer nicht?

 

Brief-Basics: Agentur und Auftraggeber

Damit der Werbefilm in seinem Umfeld funktionieren kann, muss der Kontext erkundet sein. Dazu ist Hintergrundinformation zum Produkt und zur Kampagne erforderlich.

Wichtig ist auch, dass die Filmproduktion nicht nur die Ideen der Agentur begreift. Auch der Kunde soll verstanden werden. Dazu muss man wissen, was ihn bewegt und wo eventuell Zweifel bestehen, was Film und Dreh angeht. 

Insider-Tipp: Weiß die Filmproduktion über diese Pain Points des Kunden Bescheid, sollten sie ganz gezielt in Angriff genommen werden. Scheint die Produktionsfirma nicht einmal daran interessiert, wartet wahrscheinlich noch ein besserer Partner da draußen.

 

Idee und Konzept briefen

Welche Art von Spot hat das Kreativ-Team im Kopf und - wahrscheinlich die wichtigste Frage überhaupt - was und wer soll mit dem Werbefilm erreicht werden? Die Antworten auf diese Fragen bilden das Herz des Konzepts und somit auch des Films.

Ob eine Geschichte erzählt werden und möglichst echt wirken, ein dynamischer Vignetten-Spot entstehen oder ein Beauty-Film in Szene gesetzt werden soll, macht für die Filmproduktion einen großen Unterschied.

Weil der Film idealerweise genau dem Bild entspricht, dass sich Auftraggeber und Agentur ausgemalt hatten, sollten verwendete Referenzen der Werbefilmproduktion mitgeteilt werden.

Insider-Tipp: Für Agenturen zahlt es sich aus, darauf zu achten, ob hier von Seiten der Filmproduktion mögliche Probleme oder Einschränkungen offen angesprochen werden. Passiert das bereits beim Briefing, sollte man davon ausgehen können, dass man sich auch im weiteren Produktionsverlauf darauf verlassen kann. Damit kann man sich als zuverlässiger Partner bewähren - oder eben auch nicht.

 

Regie: die Qual der Wahl

Dank den Showreels kann man sich einen ziemlich guten Eindruck davon verschaffen, was man von einzelnen Regisseuren erwarten kann. Die Regie-Empfehlungen die von der Produktionsfirma kommen, geben gleichzeitig Auskunft darüber, was man sich von dieser Zusammenarbeit erhoffen darf.

Insider-Tipp: Bekommt man eine Liste mit 10 Vorschlägen in Form von Links in die Hand gedrückt und darf sich, nachdem man sich durchgeklickt hat, jemanden aussuchen? Oder ergreift das Produktionsteam Initiative und legt der Agentur Regisseure nahe, die zum Beispiel aufgrund des Konzepts oder der Prioritäten des Projekts in die engere Auswahl kommen sollten? Auch das kann viel darüber aussagen, für wen man sich schlussendlich entscheiden soll.

Wenn es sich um eine Filmproduktion mit Inhouse-Regisseuren handelt, kann man davon ausgehen, dass diese bevorzugt zum Einsatz kommen, obwohl vielleicht andere Regisseure, besser für das bestimmte Projekt geeignet wären.

 

Tabuthema Budget -
You get what you pay for

Obwohl viele ein Geheimnis daraus machen, gibt es gute Gründe dafür, es doch zu lüften.

Die Filmproduktion kann nicht wie der Bäcker ums Eck funktionieren. Bei 2 Filmen zum Preis von 2 ist man aber sofort dabei. Wer Qualität möchte, sollte ihren Wert zu schätzen wissen. Dass das leider eher einer Utopie als der Realität entspricht, davon können wahrscheinlich auch die Agenturen ein Lied singen. 

Das heißt nicht, dass den Filmproduktionen ein Freifahrtschein zum Budget-Ausreizen gebührt. Es bedeutet aber, dass das Budget einen wichtigen Eckpunkt des Projekts bildet, da die Wahl der Ressourcen darauf abgestimmt werden muss, um das optimale Ergebnis zu erzielen. Es kommt eben darauf an, was man aus dem Projekt herausholen möchte. Wer hinter einem Billigstbieter her ist, kann keine Bestbieter-Ansprüche stellen. 

Zum Beispiel hängt die Entscheidung für Regie-Vorschläge sehr stark von der Größenordnung des Budgets ab. Werden bei der Umsetzung des Konzepts sehr hohe Anprüche gestellt, wird jemand gesucht der diesen entsprechen kann. Das sind nun mal Top-Regisseure, die - und das zurecht - mit hoher Gage und hohem Produktionsaufwand arbeiten. Deshalb ist hier entscheidend, was dein Werbefilm erreichen soll. Es muss ja auch nicht immer der Highend-Film sein, der dich ans Ziel bringt.

Insider-Tipp: Berät die Filmproduktion also offen und ehrlich über die Mittel, die notwendig sind, um den Zweck zu erfüllen, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass sie sich als vertrauenswürdiger Partner eignen würde.

 

Briefing für Filmproduktion - Round-up

Auf den Punkt gebracht ist der Schlüssel zum gelungenen Werbespot also gelungene Kommunikation. Und die beginnt mit einem klaren, verständlichen Briefing.

Das wiederum beginnt zum Beispiel mit einer Vorlage, die alle wichtigen Punkte beinhaltet. Und die gibts auch gleich hier im Factory Blog. Einfach und schnell zum Herunterladen, Ausfüllen, Weiterleiten, Wiederverwenden oder Einrahmen:

Wie die Customer Journey (3).png

  

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